piwik no script img

■ MediaBazaarARD-Radios holen Quoten

Frankfurt/M. (dpa/taz) – Der Hörfunk der ARD hat die Privatradios erneut abgehängt. Rund 36 Millionen HörerInnen lauschten täglich den ARD-Sendern; nur 23 Millionen schalteten die Privatradios ein. Allerdings hat sich der Abstand zwischen den Systemen verkleinert: Verglichen mit den Vorjahreszahlen haben die öffentlich-Rechtlichen etwas mehr als drei Millionen HörerInnen täglich verloren, die kommerziellen gewannen knapp zwei Millionen hinzu.

Bei der Hörerschaft pro durchschnittlicher Sendestunde lag erneut das Programm von WDR 4 auf Platz eins. Privater Spitzenreiter war Antenne Bayern mit 640.000 Hörern.

Vorgelegt wurden diese Zahlen gestern von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AGMA), ein Zusammenschluß von Werbeagenturen, Rundfunkanstalten und Verlagen. Die Daten haben entscheidenden Einfluß auf die Werbeeinnahmen der Sender.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen