■ Media-Bazaar: Werdende Profis
München (taz) – Emnid hat's erforscht: Nur vier Prozent aller Jugendlichen haben Vertrauen zu Journalisten, lediglich die Politiker schneiden mit zwei Prozent noch schlechter ab. Damit sich das bald ändert, bietet die Deutsche Journalistenschule München (DJS) jetzt wieder 45 Ausbildungsplätze an: Ab Herbst 95 können die in einem Wettbewerb ausgewählten Zöglinge 16 Monate lang das verpönte Handwerk von der Pieke auf lernen oder sich in Zusammenarbeit mit der Uni München zum Diplom-Journalisten ausbilden lassen. Interessenten für einen dieser beiden Ausbildungswege dürfen nicht älter als 28 Jahre sein, müssen Abitur und die deutsche Staatsangehörigkeit haben oder ständig in der BRD leben. Formlose Bewerbungen bis zum 1. Dezember an die DJS, Postfach 330 224, 80062 München. Also KollegInnen, bewerbt Euch! Rettet unseren Berufsstand!
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen