McCain erbost über Madonnas Hitler-Vergleich: Into the Fettnapf-Groove

US-Kandidat McCain ist sauer auf die Queen of Pop. Madonna hat beim Auftaktkonzert ihrer Tour den Anwärter aufs Weiße Haus in eine Reihe neben Hitler und Mugabe gestellt.

Madonna hat ihre politische Präferenz mehr als eindeutig in ihre Bühnenshow eingebaut: Innerhalb von vier Minuten will sie die Welt vor McCain retten. Da geht der Schuss auch mal nach hinten los. Bild: dpa

DENVER afp Popstar Madonna hat mit einer Fotoserie, in der sie bei ihrem Tourauftakt den US-Präsidentschaftsbewerber John McCain mit Adolf Hitler in eine Reihe stellte, den Zorn des Wahlkampfteams des Republikaners auf sich gezogen. Der Vergleich sei "abscheulich, inakzeptabel" und habe darauf abgezielt, zu spalten, teilte McCains Sprecher Tucker Bounds nach Angaben des US-Senders Fox News am Sonntag mit.

Madonna hatte während eines Songs bei ihrem Auftritt im walisischen Cardiff neben McCain und Hitler auch ein Foto des simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe eingeblendet. Den Präsidentschafsanwärter der US-Demokraten, Barack Obama, zeigte sie hingegen in einer Reihe mit Beatles-Star John Lennon, dem Inder Mahatma Gandhi und dem Friedensnobelpreisträger Al Gore. Das beweise deutlich, dass die Obama-Unterstützer unter den Prominenten weltweit vor keiner Verleumdung zurückschreckten, teilte McCains Sprecher weiter mit.

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