: Massaker im Sudan?
Kairo (ap) - Die im Südsudan gegen die Regierung kämpfenden Rebellen haben am Donnerstag von einem Massaker arabischer Milizen an 2.000 Schwarzafrikanern im Südsudan berichtet. In einer Rundfunksendung der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee wurde der Regierung in Khartum Komplizenschaft vorgeworfen. Allein 90 Menschen seien in einer Polizeistation umgebracht worden, wo sie Schutz gesucht hätten. Der Sendung zufolge ereignete sich das „Massaker“ am letzten Donnerstag.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen