: Maskenmänner“ gefasst
■ Handgranate gefunden. Eine Sparkasse wurde von ihnen viermal überfallen
Die Berliner Polizei hat eine Serie von 13 Banküberfällen in Berlin und Brandenburg aufgeklärt. Zwei Männer im Alter von 37 und 43 Jahren wurden in den vergangenen Tagen verhaftet, teilte der Leiter der Raubkommissariate, Detlef Schade, mit. Er sprach von einem „spektakulären Ermittlungserfolg“ und bezifferte den Schaden auf rund eine Million Mark.
Es wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, darunter zwei Maschinenpistolen, vier Pistolen, mehrere hundert Schuss Munition, 70.000 Mark aus der Beute sowie vier hautfarbene Ganz-Kopf-Gummimasken, die die Täter bei den Überfällen trugen. Eine davon sieht dem Rocksänger Elvis Presley ähnlich. Gefunden wurde auch eine Handgranate. Bei den Überfallen waren mehrmals auch Schüsse gefallen.
Die beiden „Maskenmänner“ wurden durch eine Zusammenarbeit der Polizei in Berlin und Brandenburg überführt. In elf Fällen waren Filialen der Sparkasse betroffen, davon allein viermal die Geschäftsstelle im brandenburgischen Neu-Zittau. ADN
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen