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Maloche von morgenWeiches Gleiten

■ Modellprojekt: Übergang Schule-Beruf

„Teamfähigkeit“ ist das Zauberwort, das der Jugend bei DaimlerChrysler die Türen öffnet. Doch an ihr mangelt es häufig bei den Auszubildenden. Einige der Gründe: verschnarchte Lehrer, Frontalunterricht, Ahnungslosigkeit in Sachen Job-Realität.

Gemeinsam mit der Firma Louis Schierholz wird das Unternehmen im Oktober einen Modellversuch namens „Letko“ starten: „Lernortübergreifende Entwicklung von Teamfähigkeit und kooperativer Berufsorientierung.“ Die andere Seite der Medaille: „Lok Team“. Das steht für „Teamarbeit und Berufsorientierung als Gegenstand der Lernortkooperation zwischen Ausbildungsbetrieb, Berufsschule und allgemeinbildenden Schulen“. Ziel ist es, ein Konzept zu erarbeiten, wie „die Schüler weicher in den Beruf einwandern.“ Daimler-Chrysler betreibt eine Übungsfirma – „Startteam“ – in der SchülerInnen und Azubis gemeinsam mit Ausbildern ein Jahr lang zwei Stunden wöchentlich mit Metall arbeiten. Wie hier sollen auch im Modellversuch SchülerInnen, Azubis und Meister gemeinsam Aufgaben termingenau bewältigen – erste Aufgabe ist die Realisierung eines Schwimm-Pontons. Das Projekt dauert drei Jahre. taz