piwik no script img

■ MakedonienVolkszählung

Skopje (dpa) – Knapp zwei Monate nach der Volkszählung in Makedonien sind gestern in Skopje erste inoffizielle Ergebnisse bekanntgeworden. Demnach wurden in dem Balkanstaat über zwei Millionen Einwohner gezählt, von denen sich 69 Prozent als slawische Makedonier bezeichnet hatten. Die serbische Minderheit, deren Stärke vor der Volkszählung von ihren Vertretern mit einer halben Million Einwohner beziffert worden war, wurde mit knapp 40.000 angegeben. Der albanische Bevölkerungsanteil liegt bei 420.000.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen