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Lob an ohrfeigenden Bobby

London (dpa/taz) – Ein Streifenpolizist im britischen Seebad Minehead war am Dienstag das Ziel überwältigender Sympathiebekundungen aus allen Teilen des Landes, nachdem er am Vortag von einem Gericht wegen einer Ohrfeige im Dienst verurteilt worden war. Wachtmeister Steve Guscott hatte sie einem 14jährigen Jugendlichen verabreicht, weil dieser zusammen mit anderen wiederholt Rentner in deren Häusern geärgert hatte. Das Gericht sah darin einen Fall von Körperverletzung und verurteilte den geständigen, nach eigenem Bekunden „altmodischen Bobby“ zu 100 Pfund (250 Mark) Geldstrafe und einem Schmerzensgeld von 50 Pfund (125 Mark). Die Polizeidienststelle wurde nach Bekanntwerden der Verurteilung überschwemmt mit Angeboten von Bürgern, anstelle des Polizisten die Strafe zu zahlen. „Wir dürfen dies nicht annehmen“, wies ein Sprecher der Behörde alle Angebote zurück.

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