"Liebe taz...": Alternative Nationalzeitung
■ zum Interview mit Hans-Otto Weidenbach
Angesichts des Interviews mit Herrn Weidenbach von der DVU zur sozialen Verelendelung in Bremen frage ich mich, ob die taz in Zukunft zum offiziellen Mitteilungsorgan der Frey-DVU und seiner „Nationalzeitung“ wird. Ich habe bisher noch nichts davon gehört, daß sich die DVU gegen das soziale Elend engagiert — außer in populistischen und menschenverachtenden Reden gegen Asylsuchende, Drogenabhängige und andere gesellschaftliche Minderheiten. Es gibt in Bremen genügend soziale Einrichtungen und Persönlichkeiten, die zum sozialen Elend interviewt werden können, um die taz-Seiten sinnvoll zu füllen.
Es ist politisch ein Unterschied, ob interne Konflikte und Analysen über die DVU in der taz journalistisch dargestellt werden oder der DVU ein öffentliches Forum zur Volksverdummung und zum Schüren von Haß und Sozialneid gegen Kulturschaffende und Asylsuchende gegeben wird. Klemens Griesehop
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen