"Liebe Taz...": Berichterstattung ist durchaus ausgewogen!
■ Betr.taz vom 13.7. und Leserbrief vom 20.7. Streit zwischen Jungem Theater und Musikern
Wirklich wunderbar..., wie wir uns nun per Heimatzeitung weiter anstinken ! Aber im Gegensatz zu Andre Szigethy scheint uns der kritisierte taz-Artikel von Thomas Wolff durchaus „ausgewogen“.
Und einfach im Raum stehen lassen wollen wir die neuerliche Stimmungsmache Andre Szigathys gegen das JUNGE THEATER per taz-Leserbrief auch nicht.
Merkwürdigerweise hat gerade Andre Szigethy jeden direkten Kontakt mit uns mehrfach strikt abgelehnt. Wir haben aber mehrfach mit der Fa. Dullien und Vertretern der Musiker zusammengesessen und kooperative Lösungen besprochen — die andere Seite hat sich leider nie daran gehalten.
Das angebliche „neue Kooperationsangebot“ von ihnen haben wir auch nicht „bremenwide“ verschickt, sondern an zehn (!) Menschen, dank derer unser Antrag auf einstweilige Verfügung auf recht perfide Weise ausgehebelt wurde: Wir hatten den Eindruck, einige dieser Leute seien nicht ganz umfassend informiert worden, bevor sie in eidesstattlichen Versicherungen bezeugten, daß einige Vorstellungen (die z.T. noch nicht einmal in dem betroffenen Raum stattgefunden haben !) nicht durch Musik gestört worden sind.
Dem Richter wurde das dann als „widersprüchliche Zeugenaussage“ verkauft... Daß das JUNGE THEATER in allzu naher Zukunft „in Richtung Concordia abziehen“ wird, ist überhaupt nicht absehbar — eher ein Wunschtraum und Gerücht, als ein konkreter Plan.
Wir werden uns wohl leider weiter nicht nur mit Musik und Lärm, sondern auch mit Beleidigungen, Bedrohungen und Gerüchten auseinandersetzen müssen. Aber die taz- Leser sollten wir damit verschonen — wen interessiert das ?
Carsten Werner
JUNGES THEATER
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