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Liebe Susanne Zwingel,

Edith Kohns Beitrag hat viele verärgert. Sie sehen ihn in einer Reihe mit „anderen staatsunkritischen Beiträgen in der taz“. Ich sehe ihn als eine Antwort auf den Text von Birgit Hogefeld.

Es gibt wahrscheinlich nur wenige Leser, die nicht ergriffen wurden von Birgit Hogefelds detaillierten Ausführungen. Edith Kohn hat sich kundig gemacht und kritisiert die Darstellung der Gefangenen. Die taz druckt beide Versionen ab. Das hilft uns bei der Wahrheitsfindung. Hoffentlich auch den Lesern.

Mit freundlichen Grüßen

Arno Widmann

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen