piwik no script img

Libanon

■ Dorf beschossen

Tyrus (ap) — Die von Israel unterstützte SLA-Miliz hat das südlibanesische Dorf Hadatha mit Panzergranaten beschossen und dabei sechs Bewohner zum Teil schwer verletzt. Wie der Sprecher der dort stationierten UNO-Friedenstruppen, Timor Göksel, gestern mitteilte, sprengten SLA- Milizionäre außerdem zwei Häuser in Hadatha und Kantara, in denen Verstecke arabischer Guerillas vermutet wurden. Nach Angaben der libanesischen Sicherheitsbehörden wurde auch ein Haus in Johmor im ostlibanesischen Bekaa-Tal gesprengt.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen