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Lernen fürs Kapital

■ DIW will bessere Ausländerbildung

Berlin (dpa) – Die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bleibt nach Meinung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW/Berlin) nur erhalten, wenn Ausländer stärker integriert werden. Vor allem die Qualifikation ausländischer Erwerbstätiger müsse erhöht und deren schulische und berufliche Integration verbessert werden.

Der Anteil der ausländischen Abgänger von allgemeinbildenden Schulen ohne Abschluß müsse verringert werden. Benachteiligte ausländische Schüler müßten besonders gefördert, kleinere Klassen gebildet sowie die Sprachfähigkeiten verbessert werden. Auch die Beteiligung ausländischer Jugendlicher an der Lehre sei geringer als die deutscher. Ende 1993 lebten in Deutschland nach Angaben des DIW knapp 1,4 Millionen ausländische Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 20 Jahren, davon in Ostdeutschland 32.000. In der Altersgruppe von sechs bis 15 Jahren besuchten 83 Prozent der Ausländer eine Schule gegenüber 94 Prozent bei den Deutschen. Unter den 15- bis 20jährigen befanden sich rund 320.000 ausländische Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Rein rechnerisch habe damit die Schulbesuchsquote bei 58 Prozent gelegen, bei deutschen Jugendlichen dieses Alters betrug sie dagegen 91 Prozent.

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