piwik no script img

Leben lernen

Schüler fordern Vorbereitung für die Zeit nach der Schule

Im Rahmen des Schülerforums diskutierten über 50 Schüler über das Thema „Was wollen wir lernen?“. Gestern präsentierten sie nun ihre Ergebnisse und Forderungen. In erster Linie zielen diese darauf ab, Hamburgs Schüler besser auf das Leben nach der Schule vorzubereiten. Grundlagen für die Zeit danach wollen sie in einem neu zu gestaltenden Fach namens „Leben“ lernen. Dieses soll durch Praktika soziale Kompetenz und Bürokratieverständnis vermitteln. Neben dem kritischen „Umgang mit Medien“ im Unterricht wünschen sich die Schüler auch eine „lebensnahe Sprache“ im Fremdsprachenunterricht.

Zwar sind sich die Vertreter der SchülerInnenkammer bewusst, dass ihre Vorschläge bereits ansatzweise in den Lehrplänen stehen, „die Lehrkräfte sollten diese aber auch konsequent in den Unterricht einbringen“, so Katharina Meyn, Vorsitzende der Kammer. Im Januar werden diese Forderungen, die sich grundsätzlich gegen die bevorstehende Schulgesetznovelle richten, mit Schulsenator Rudolf Lange (FDP) diskutiert. juh

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen