■ Lauffeuer in Norddeutschland: Viele Hektar durch Brände zerstört
Berlin (taz/dpa) – Flächenbrände haben in Niedersachsen, Brandenburg und Hamburg am Wochenende mehr als 280 Hektar Wald, Heide und Ackerland vernichtet. Feuer in Gewerbebetrieben verursachten in Hessen Schäden von mehr als zwölf Millionen Mark.
In der Lüneburger Heide bei Munster blieben von einem 30 Jahre alten Kiefernbestand nur noch schwarz verkohlte Baumstämme übrig. Dort fielen den Flammen rund 250 Hektar Wald, Acker- und Heideflächen zum Opfer. Die Feuerwehr, die am Vorabend von Löschhubschraubern und 80 Bundeswehrsoldaten mit Bergepanzern unterstützt worden war, löschte gestern noch letzte Brandnester. Die Kripo schloß Brandstiftung nicht aus.
Den bislang größten Waldbrand dieses Jahres in Brandenburg, nordwestlich von Eisenhüttenstadt, konnte die Feuerwehr erst in der Nacht zu gestern – zwei Tage nach seinem Ausbruch – endgültig löschen.
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen