: Lateinische Haare
Erling Haaland rasiert, Paul Breitner latinisiert
Nachdem Erling Haaland sich seine berühmte Mähne abrasiert hat und am Sonntag mit Stoppelglatze im Stadion auflief, fragte die Friseuragentur KNA am Montag allen Ernstes: „Verliert er damit seine Macht?“ Und ließ gleich einen historischen Exkurs folgen: „Wie lange Haare zum männlichen Machtsymbol wurden. Vom biblischen Samson zum norwegischen Haaland.“ Uns stellen sich da eher andere Fragen: Hat die KNA noch alle Tassen im Coiffeur-Schrank? Oder: Wird Haaland der neue Infantino? Und was sagt Paul Breitner dazu? Der Alt-Afro-Träger äußerte sich ebenfalls gegenüber der KNA, zwar nicht zur Wikingerdampfwalze von Manchester City, aber über „seine Liebe zu alten Sprachen“. Breitner verblüffte mit der Aussage: „Mit Latein kann man alles werden, auch Fußballer.“ Er habe durch seine Bewunderung für alte Sprachen wie Latein und Griechisch sogar das WM-Finale von 1974 gewonnen: Mit dem „Erkenne dich selbst“, der berühmten Inschrift am Apollotempel von Delphi, habe er den Elfmeter zum 1:1 gegen die Niederlande reingezwiebelt. Anders als Glatze Haaland wurde Vandale Breitner mit langen lateinischen Haaren Weltmeister.
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