: Lateinamerika: Über 20 Millionen Kinder nehmen Drogen
San José (adn) — Über 20 Millionen Kinder in Lateinamerika nehmen Drogen, um ihr erbärmliches Dasein, Kälte und Hunger zu vergessen. Diese Angaben machte die costaricanische Zeitschrift 'Universidad‘ unter Berufung auf eine Studie der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS). Die Kinder seien aber nicht nur Drogenkonsumenten, sondern spielten auch eine große Rolle beim Rauschgifttransport. Die USA versuchten, das Drogenproblem durch Vernichtung der Coca- und Marihuana-Pflanzungen in Lateinamerika in den Griff zu bekommen. Die Wurzeln dieses Problems liegen jedoch in der zunehmenden Unterentwicklung des Kontinents, betont 'Univerdad‘. Etwa 40 Prozent der Bevölkerung des Kontinents sind Kinder zwischen 9 und 15 Jahren.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen