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■ ItalienLand unter Smog

Rom (epd/taz) – In den elf größten italienischen Städten ist gestern Smogalarm ausgerufen worden. Von Bozen bis Bari ordneten die Behörden totale oder teilweise Fahrverbote an. In der Wirtschaftsmetropole Mailand sowie in 34 Orten im Hinterland durfte überhaupt kein Privatauto auf die Straße. Nach Angaben des italienischen Umweltministers Carlo Ripa di Meana sind die Smogwerte „alarmierend“. Es gehe um die Gesundheit der Bevölkerung. In Florenz konnte die Stadtverwaltung im letzten Moment die Verkehrspolizisten von einem Streik abhalten und so ihr Fahrverbot durchsetzen. Für die Hauptstadt Rom war gestern ein dreistündiges Fahrverbot ab 15.30 Uhr ausgesprochen worden, wie schon am Vortag. Obwohl die Stadtverwaltung mit Rücksicht auf die Fußballfans erst nach einem Erstligaspiel den Verkehr stoppte, hielten sich viele Römer nicht an das Verbot: In drei Stunden stellte die Polizei 6.600 Verkehrssünder, die trotz dicker Luft weiter mit ihrem Auto in der Stadt herumfuhren.

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