piwik no script img

Lärmopfer für Tempo 30

Düsseldorf (dpa) - Mehr als die Hälfte der Bundesbürger fühlt sich durch Lärm belästigt. Jeder fünfte berichtet von negativen gesundheitlichen Auswirkungen, vor allem Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Das sind Ergebnisse einer am Freitag in Düsseldorf vorgelegten Untersuchung des Kölner Ifaplan-Instituts im Auftrag eines Aachener Reifenherstellers (Uniroyal) über „Lärm auf den Straßen“. Danach wird in der Wohnung der Straßenverkehrslärm als Hauptquelle der Belästigung empfunden. Als Abwehr gegen den Krach der Straße plädieren die Befragten ganz eindeutig für Tempo 30 in Wohngebieten und für mehr Lärmschutzwände und -wälle.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen