■ LIBYEN: Lockerbie-Streit
Den Haag (ap) — Der Weltgerichtshof der Vereinten Nationen wird am kommenden Dienstag (14. April) über Libyens Antrag entscheiden, vor möglichen amerikanischen und britischen Angriffen im Zusammenhang mit der Lockerbie-Affäre geschützt zu werden. Damit fällt das Gericht seine Entscheidung einen Tag vor Ablauf des Ultimatums des Weltsicherheitsrats, zwei als Drahtzieher des Anschlags auf ein amerikanisches Verkehrsflugzeug verdächtigte libysche Geheimdienstmitarbeiter auszuliefern. Am 15. April sollen wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen in Kraft treten, falls Libyen der Forderung nicht nachkommt.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen