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Kutips zum Wochenend

Heraus zum 10. Mai! Passend zum Frühjahrswetter zeigt das Kantstein-Duo im Schnürschuh-Theater das Stück Im Herzen meiner Lunge bin ich grün – Humor so schwarz wie die Regenwolken. Zur Kunst ruft der BBK um 15.30 Uhr: Treffpunkt ist das Goliathhaus am Hastedter Osterdeich 222, wo allerhand Kunst zu sehen ist. Es lohnt auch ein Ausflug zum Bremerhavener Theater im Fischereihafen, wo Tim Fischer mit seinen Chansons auf Seelenfang geht. Gitarrenfans allerdings ziehen zum KITO, um den legendären Sigi Schwab dort zupfen zu hören. Experimentelle Musik made in USA spielt Illusion of Safety im Kioto.

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Ebendort beginnt um 16 Uhr der Sonntag fürs Kind, und zwar mit dem idealen Familienfilm Der Drache Daniel von Hans Kratzert. Zur gleichen Zeit zeigt das Satyricon das Ein-Personen-Theaterstück Die Schatzinsel. FreundInnen der Lesung müssen leider eher aufstehen: Um 11 Uhr ist kein geringerer als Walter Kempowski im Bacchuskeller des Ratskellers zu Gast und stellt seine Werke vor. Um 11.30 Uhr liest Matthias Altenburg im Schauspielhaus aus seinem neuen Roman „Landschaft mit Wölfen“. Auch für die Kunstgemeinde gibts eine Doublette: Die Werkstatt Galerie eröffnet in Zusammenarbeit mit der Galerie Herold zwei Ausstellungen: Zeichnungen und Malerei von Andreas Amrhein und kinetische Objekte von Achim Göbel. Wo doch schon die für 19 Uhr in der Städtischen Galerie angesetzte Podiumsdiskussion des BBK aus Gründen höherer Gewalt ausfällt, lockt am Abend wieder ein vielversprechendes Dacapo-Konzert ins Übersee-Museum: Der Akkordeon-Virtuose Stefan Hussong und die Pianistin Mika Yamada spielen Werke von Piazolla und Tangos des slowenischen Komponisten Uros Rojko. Und was bietet das Wochenende den CineastInnen? Die sind wahrscheinlich alle beim FilmFest Emden, wo um 20.30 Uhr der Emder Kurzfilmpreis verliehen wird. taz

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen