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taz🐾sachenKunst als eigene Perspektive

Ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der internationalen Le Monde diplomatique-Familie war von Anfang an die Kunst des Monats in der deutschsprachigen Ausgabe. Die Abbildungen stehen unabhängig neben den Texten, sie sollen nicht illustrieren, sondern eine weitere Perspektive auf die Welt eröffnen. Das gefällt nicht allen, aber vielen.

Und wer sich in den letzten 25 Jahren vielleicht immer wieder mal über die Text-Bild-Schere geärgert hat, kann immer wieder davon überrascht werden, wie sich Kunst und Text zufällig doch ergänzen: Zum Beispiel in der aktuellen Maiausgabe mit Jan de Vlieghers Acrylbild eines leeren Terrassen-Cafés neben Niels Kadritzkes Artikel über die griechische Ökonomie in Zeiten der Pandemie.

Wir bemühen uns, fast alle Disziplinen der bildenden Kunst zu berücksichtigen: Malerei, Zeichnung, Bildhauerei und Skulptur genauso wie Installationskunst. Wir zeigen nur Arbeiten von lebenden Künstler*innen, und, soweit das möglich ist, gern parallel zu laufenden Ausstellungen. Arbeiten von Jan de Vliegher zum Beispiel, dem Künstler der aktuellen Maiausgabe, zeigt die Stuttgarter Galerie Thomas Fuchs noch bis zum 20. Juni in ihrer Gruppenausstellung „Fernweh“. Wilhelm Werthern

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