: Kultur
■ Metropol-Theater
Mitte. Eine Ausstellung Kulissenzauber mit Kostümen, Bühnenbilddetails und Fotos überbrückt seit gestern im Metropol-Theater in der Friedrichstraße die Sommerpause. Spielzeitbeginn wird am 7. September mit der Premiere der einst an diesem Haus uraufgeführten Operette Maske in Blau von Fred Raymond sein, die dann zunächst en suite gespielt wird. Wie der amtierende Intendant Werner Seiferth gestern mitteilte, ist der Haushalt für das zweite Halbjahr 1991 gesichert. Wie es danach weitergehe, sei nach wie vor offen. In jüngerer Zeit gebe es eine gute, um die 70 Prozent liegende Auslastung des mehr als 1.400 Besucher fassenden Hauses. Im Raum stehen immer noch die Pläne von Kultursenator Roloff-Momin, der das Metropol zum Jahresanfang privatisiert haben will.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen