piwik no script img

Ku'damm-Aktion "Club der Verdrängten"

Für eine „saubere“ Stadt fegte gestern der „Club der Verdrängten“, ein Aktionsbündnis gegen gesellschaftliche Ausgrenzung, Sicherheitswahn und soziale „Säuberung“, den Ku'damm. Er karikierte private Sicherheitsdienste, indem Passierscheine zum Betreten des Ku'damms verteilt wurden. Der Club wendet sich gegen die Umstrukturierung Berlins in eine „saubere“ Stadt, in der Arme und Obdachlose von privaten Wachschützern vertrieben werden. Foto: Mathias Lindner

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen