: Kritik an Hinrichtung in den USA
afp | Die Bundesregierung hat die Exekution eines Häftlings im US-Bundesstaat Arkansas kritisiert. „Wir sehen mit ernster Sorge die schwierigen Begleitumstände dieser Hinrichtung“, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, am Freitag in Berlin. Insbesondere die bis wenige Stunden vor der Hinrichtung andauernden Berufungsverfahren seien eine „große Belastung für alle Beteiligten gewesen“. In der Nacht auf Freitag hatte Arkansas die erste von mehreren geplanten Exekutionen vollstreckt. Der verurteilte Mörder Ledell Lee (51) wurde mit der Giftspritze hingerichtet.
Bis Ende April sollen in dem Bundesstaat noch weitere Männer hingerichtet werden, weil das Haltbarkeitsdatum einer bei den Exekutionen verwendeten Substanz abläuft.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen