: Kritik an Ausdünnung der Taktzeiten
■ Vorwürfe an die BVG: Verschlechterung auf 40 Buslinien
Berlin. Die erneute Taktausdünnung auf über 40 Buslinien der Berliner Verkehrsbetriebe BVG im Zusammenhang mit dem jetzt erfolgten Fahrplanwechsel hat die Interessengemeinschaft Eisenbahn und Nahverkehr Berlin (IGEB) kritisiert. Während den Straßenbahnfahrgästen durch die Neuordnung des Tramliniennetzes ein „zumindest strukturell deutlich besseres Angebot“ offeriert werde, seien Busfahrgäste erneut von erheblichen Angebotsverschlechterungen betroffen. Die Umstellung der Busfahrpläne auf einen 10- oder 20-Minuten- Grundtakt bringe zwar auf einigen Linien Verbesserungen, aber auf mehr als 40 Buslinien gebe es eine deutliche Verschlechterung. Viele Linien, die bisher beispielsweise tagsüber noch alle 15 Minuten verkehrten, würden jetzt nur noch im 20-Minuten-Takt fahren. Nach Angaben des Vereins wurde das Angebot bei den BVG-Buslinien jetzt zum fünften Mal seit Anfang 1992 „drastisch reduziert“. Kritisiert wird, daß seit Amtsantritt von Verkehrssenator Haase (CDU) vor rund zweieinhalb Jahren bei 90 Prozent der BVG-Buslinien Angebotseinschränkungen vorgenommen worden seien. ADN
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