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Kriegsbilder

Der Erste Weltkrieg, darin waren sich die Zeitgenossen der verschiedensten Lager einig, war der große Zivilisationsbruch. In seinen Stahlgewittern, so beschrieben es der Pazifist Walter Benjamin und der Schreckens-Ästhet Ernst Jünger, war „der Mensch“ untergegangen, ja selbst die Möglichkeit einer „Erfahrung“ war danach verbaut. Das Zeitalter eines Krieges der Maschinen, der nur noch von Maschinen wahrgenommen werden konnte. Nicht um die bildlichen Dokumentationen des Ersten Weltkriegs geht es einer Ausstellung im Berliner Alten Museum, sondern um seine Darstellung in Malerei und Fotografie. Eine Ausstellungsbesprechung auf den Seiten 15 und 16

Abbildung: „Unterstand“ von Otto Dix

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen