: Kriegsbilder
Der Erste Weltkrieg, darin waren sich die Zeitgenossen der verschiedensten Lager einig, war der große Zivilisationsbruch. In seinen Stahlgewittern, so beschrieben es der Pazifist Walter Benjamin und der Schreckens-Ästhet Ernst Jünger, war „der Mensch“ untergegangen, ja selbst die Möglichkeit einer „Erfahrung“ war danach verbaut. Das Zeitalter eines Krieges der Maschinen, der nur noch von Maschinen wahrgenommen werden konnte. Nicht um die bildlichen Dokumentationen des Ersten Weltkriegs geht es einer Ausstellung im Berliner Alten Museum, sondern um seine Darstellung in Malerei und Fotografie. Eine Ausstellungsbesprechung auf den Seiten 15 und 16
Abbildung: „Unterstand“ von Otto Dix
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