: Krebsmaus ohne Patent
München (ap) - Das Europäische Patentamt in München hat eine Patentanmeldung aus den USA für eine „Krebsmaus“ zurückgewiesen. In der Anmeldung sei erstmals in Europa der Patentschutz für ein Tier beantragt worden, erklärte die Behörde. Die abgelehnte Maus besitzt angeblich ein menschliches Krebsgen, das Tumore entwickelt, wenn das Tier krebserregenden Stoffen ausgesetzt wird. Sie gestatte damit eine eindeutige Beurteilung, ob ein Stoff krebserregend ist oder nicht.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen