: Krankenhaus von Schließung bedroht
Ärzte, SozialarbeiterInnen und der Verein SO36 habe erneut gegen die geplante Schließung des St.Marien Krankenhauses in der Lausitzer Straße protestiert. Laut Krankenhausbedarfsplan von 1986 soll das St.Marien bis 1992 nach Lankwitz verlegt werden. Stadtteilinitiativen, ÄrztInnen und PflegerInnen fordern dagegen ein neues Konzept für ein Kiezkrankenhaus, das eine dezentrale Grund- und Basisversorgung gewährleistet. Über die Situation des Marienhaues diskutieren heute ab 18 Uhr der Stadtteilausschuß SO36,61 und die Erneuerungskommission u.a. mit Gesundheitssenatorin Ingrid Stahmer im ehemaligen Kaufhaus Kato unter dem U-Bahnhof Schlesisches Tor. Ab 17 Uhr bietet der Verein SO36 eine Bürgerinformation.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen