■ Kongo/Unruhen: Krise dauert an
Brazzaville (dpa) – In der von Unruhen erschütterten kongolesischen Hauptstadt ist es am Freitag erneut zu Schießereien gekommen. Erst am Tag zuvor war ein Unterhändler für die Beilegung der seit Wochen andauernden Krise ernannt worden. Die Unruhen hatten sich an der Forderung der Opposition entzündet, die Parlamentswahlen vom Mai dieses Jahres zu wiederholen. Nach ihrer Ansicht war die Wahl, bei der die Anhänger von Präsident Pascal Lissouba die Mehrheit gewannen, manipuliert worden. Anfang des Monats waren bei Auseinandersetzungen zwischen Gegnern der Regierung und der Armee des zentralafrikanischen Staates in Brazzaville etwa zehn Menschen erschossen worden.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen