Kommunwalwahl: Rot-rotes Duell in Brandenburg

Bei den Kommunalwahlen in Brandenburg lieferten sich nach Auszählung von gut zehn Prozent aller Wahlbezirke SPD und Linkspartei ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Bei Redaktionsschluss um 20.30 Uhr kamen die Sozialdemokraten laut Landeswahlleiter auf 23,9 Prozent, etwa so viel wie vor fünf Jahren (23,5 Prozent), die Linke verbesserte sich leicht von 21,3 Prozent für die damalige PDS 2003 auf 23,4 Prozent. Dagegen sackte der Wahlsieger von 2003, die CDU, von 27,8 auf 19,6 Prozent ab. Die FDP blieb mit 6,6 Prozent (2003: 6,3 Prozent) fast konstant. In Cottbus lag die SPD nach Auszählung von mehr als zwei Dritteln aller dortigen Wahlbezirke deutlich vorn. Für sie stimmten laut Kreiswahlleiter knapp 30 Prozent, während die Linke auf gut 26 und die CDU auf 18 Prozent kommt. Vor fünf Jahren war die SPD noch abgeschlagen hinter der damaligen PDS und CDU auf dem dritten Platz gelandet. Gewählt wurden 14 Kreistage und die Stadtverordnetenversammlungen der vier kreisfreien Städte sowie 416 Gemeindevertretungen. Dazu kamen 266 ehrenamtliche und vier hauptamtliche Bürgermeister sowie 353 Ortsvorsteher und 1.264 Ortsbeiräte. Insgesamt hatten sich 21.977 Kandidaten beworben. In vier kleinen Gemeinden fiel die Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister dagegen aus: Es gab keinen Kandidaten. Wahlsieger vor fünf Jahren war die CDU mit 27,8 Prozent der Stimmen, gefolgt von der SPD (23,5 Prozent) und der PDS mit 21,3 Prozent. FDP und Grüne kamen auf 6,3 beziehungsweise 4,2 Prozent. DPA

Einmal zahlen
.

Fehler auf taz.de entdeckt?

Wir freuen uns über eine Mail an fehlerhinweis@taz.de!

Inhaltliches Feedback?

Gerne als Leser*innenkommentar unter dem Text auf taz.de oder über das Kontaktformular.

Mit der taz Bewegung bleibst Du auf dem Laufenden über Demos, Diskussionen und Aktionen in Berlin & Brandenburg. Erfahre mehr

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de