Eigenes Essen in Restaurants mitbringen Man wird ja wohl noch tuppern dürfen
Unsere Autorin bringt ihr eigenes Essen ins Restaurant mit, isst Reste anderer und sieht darin einen Widerstand gegen Konsumzwang.
Foto: Kasper Nymann/imageBROKER/imago
Alle haben ihre Macken: Manche laufen freiwillig in Barfußschuhen herum, andere taufen ihren E-Scooter und wieder andere weigern sich noch im November das gammelige Fusion-Armband vom Handgelenk zu nehmen. Was wie eine harmlose Schrulle wirkt, verrät manchmal erstaunlich viel über größere gesellschaftliche Dynamiken. Der Typ, der Ikkimel ein bisschen zu scheiße findet, hat vielleicht nur schlechten Musikgeschmack. Vielleicht ist er aber auch ein Frauenfeind? Diese Kolumne wird es herausarbeiten.