: Koks-Deal im Kölner Gericht
DÜSSELDORF ap ■ Ausgerechnet das Kölner Landgericht war ein beliebter Umschlagplatz für Kokain: Zwei Justizwachtmeister betrieben dort schwunghaften Handel mit dem Rauschgift. Oberstaatsanwalt Bülles berichtete gestern, die Wachtmeister seien diese Woche verhaftet werden. Sie sollen eineinhalb Jahre lang von ihrem Arbeitsplatz aus mit Drogen gedealt haben. „Es gab sogar Rabatt für Justizbedienstete. Sie zahlten 130 Mark pro Gramm, andere Kunden 150“, berichtete Bülles. Auf ihre Spur waren die Fahnder durch Hinweise aus der Szene und Telefonüberwachungen gekommen.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen