: Kohl lobt Deutsche
Straßburg (dpa) – Bundeskanzler Kohl hat vor der parlamentarischen Versammlung des Europarates das Engagement der Deutschen bei der Bekämpfung von Ausländerfeindlichkeit und Rassismus hervorgehoben. Zugleich betonte er die Notwendigkeit eines europaweiten Engagements gegen Fremdenfeindlichkeit: „Auch das westliche Europa ist nicht ein für allemal gefeit vor nationalistischem Denken und vor einem Rückfall in Intoleranz und Chauvinismus.“ Kohl forderte vor den 202 Abgeordneten aus den 26 Europaratsländern eine rasche Verabschiedung der geplanten Konvention des Europarates über den Schutz von Minderheiten.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen