: Köterraub in Cottbus
Cottbus (dpa) — Cottbuser Tierschützer klagen derzeit über immer häufigere illegale Hundefänge in der Region. Allein in diesem Jahr sind dem Verein 15 Vierbeiner als vermißt gemeldet worden. Vorsitzender Gunter Scholze sagt, daß vom Pinscher bis zum Schäferhund viele Rassen gestohlen würden. Nach dem Einkauf sei der Schreck groß, wenn der vor dem Geschäft angebundene Lumpi von dreisten Dieben mitgenommen wurde. Was mit den Hunden geschieht, ist dem Tierschutzverein nicht genau bekannt. Der Leiter des Veterinäramtes, Eberhard Apel, vermutet, daß die Diebe die Hunde selbst behalten. Aber auch ein Verkauf an Betriebe zu Versuchszwecken könne nicht ausgeschlossen werden. Der Tierschutzverein bat die Hundebesitzer unterdessen um mehr Sorgfalt ihren Schützlingen gegenüber.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen