■ Klirrende Kälte: Ölnachfrage steigt
Hamburg (dpa) – Der harte Wintereinbruch zu Beginn des Jahres hat die Nachfrage nach Heizöl und damit demnächst auch den Preis in die Höhe getrieben. Zusätzlich zu der gewerblichen und privaten Nachfrage nach Brennstoffen wirken sich auch der sehr feste Dollar sowie die um einen Prozentpunkt höhere Mehrwertsteuer preistreibend auf den deutschen Ölmärkten aus. „Turbulente Zeiten“ heißt es in Saarbrücken, wo der winterliche Nachfrageschub zwei Wochen eher einsetzte als üblich. „Alles, was arbeiten kann, ist zum Ausliefern draußen“, sagte eine Händlerin. „Sehr rege“ Nachfrage wird auch aus Wiesbaden gemeldet. In Frankfurt ist der Heizölverbrauch seit Beginn der Kälteperiode um zehn bis 15 Prozent gestiegen.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen