: „Klein-Wandlitz auf dem Lerchesberg“
Frankfurt (taz) - Die Grünen im hessischen Landtag fordern „Aufklärung über die erheblichen Vorwürfe, die gegen Ministerpräsident Walter Wallmann im Zusammenhang mit der Pflege seines Privatgartens auf Kosten des Steuerzahlers erhoben werden.“ Wie die taz in ihrer gestrigen Ausgabe berichtete, soll der ehemalige Frankfurter OB Wallmann (CDU) den Garten seines Privatgrundstücks im Frankfurter Prominenten-Stadtteil Lerchesberg auf Landeskosten pflegen lassen. Der Vorsitzende der Grünen, Joschka Fischer: „Daß sich ein Oberbürgermeister auf Kosten der Stadtkasse den Garten pflegen läßt, mag man noch als eine Frage des politischen Stils betrachten, daß aber der Ministerpräsident sich unbekümmert aus dem Landeshaushalt bedient, ist ein Unding.“
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen