: Kim tadelt Demonstranten
BERLIN taz ■ Nach anhaltenden Demonstrationen gegen die in Südkorea stationierten US-Truppen hat Präsident Kim Dae-Jung seine Landsleute zur Zurückhaltung aufgefordert. „Antiamerikanische Äußerungen und die Forderung nach dem Rückzug der US-Truppen schaden unseren Interessen“, sagte Kim am Freitag in Seoul. Hintergrund der seit Tagen andauernden Proteste ist der Freispruch zweier US-Soldaten, die in einen Verkehrsunfall verwickelt waren, bei dem zwei Mädchen umkamen. Die Demonstrationen in den Straßen Seouls erreichten gestern mit Auftritten bekannter Künstler und Menschenrechtsaktivisten ihren Höhepunkt. 25 katholische Priester protestieren seit fünf Tagen mit einem Hungerstreik. KEL
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen