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■ Im All verlorenKeine Spur von Satellit

Peking/Sydney (AP) – Ein mit einer chinesischen Trägerrakete ins All beförderter australischer Fernmeldesatellit ist im Weltraum spurlos verschwunden. Dem in Sydney ansässigen Unternehmen Optus Communications gelang es nicht, wie geplant 14 Stunden nach dem Start Signale aufzufangen. Die Firma hat den Satelliten inzwischen als Verlust abgeschrieben, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte. „Wir wissen nur, daß wir keinerlei Signale aus dem All empfangen haben“, sagte Sprecher David Foster. „Wir können ihn nicht aufspüren. Vielleicht ist er explodiert. Niemand weiß, was mit ihm geschehen ist. Wir wissen nicht, ob es sich um einen Fehler in der Rakete oder im Satelliten oder um beides handelt.“ Ein neuer Satellit könne frühestens in 18 Monaten gestartet werden. Der Satellit war am Montag abend vom Raumfahrtzentrum in der südchinesischen Provinz Sichuan aus ins All getragen worden: Eine chinesische Rakete vom Typ „Langer Marsch“ beförderte ihn in den Weltraum, wo er einen alten Satelliten für die Übertragung von Telefongesprächen, Computerdaten und Fernsehprogrammen ablösen sollte. In den Medien Chinas wurde der geglückte Start als großer Erfolg gefeiert.

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