: Kein Rum, kein Rauch
Fidel Castro setzt Alkoholwerbeverbot um
HAVANNA ap/taz ■ Der kubanische Präsident Fidel Castro hat sein Volk vor den Gefahren des Rums gewarnt. „Wie viel Schaden hat der Rum der Gesellschaft zugefügt?“, fragte er in einer siebenstündigen Rede vor mehreren tausend Studenten am Dienstagabend in Havanna und verwies auf die hohe Zahl von Unfällen unter Alkoholeinfluss. Castro hielt die Kubaner dazu an, den Jahreswechsel ohne Alkohol zu feiern. „Wenn es eine Sache gibt, die ich euch sicher sagen kann, dann ist es die, dass weder Zigaretten noch Rum jemals billig verkauft werden in diesem Land“, sagte Castro, der selbst bis vor einigen Jahren passionierter Raucher war. Wie aus gut informierten Kreisen verlautete, ließen mehrere tausend Studenten während der Rede einige hundert Rumflaschen unter den Sitzen kreisen. Der kubanische Rum genießt übrigens in der gesamten Welt einen guten Ruf.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen