: Kein Alleingang Hamburgs
Die Innenbehörde hat Pressemeldungen relativiert, Senator Werner Hackmann plane, Vereine an den Kosten für Polizeieinsätze in Fußballstadien zu beteiligen. Nach Auskunft von Behördensprecher Peter Kelch ist kein Alleingang Hamburgs geplant; vielmehr solle ersteinmal bundesweit geprüft werden, inwiefern Vereine an den Personalkosten für Stadioneinsätze — immerhin mindestens 100000 Mark pro Begegnung — beteiligt werden könnten. Gesetzesverstöße von Fans außerhalb der Stadien seien in direktem Zusammenhang mit den Veranstaltungen zu sehen, daher müsse geprüft werden, ob die Vereine nicht zur Kasse gebeten werden könnten. Hintergrund der Überlegungen ist eine Äußerung des Bundesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft, Hermann Lutz. Er forderte kurz vor Silvester die Einstellung von Polizeieinsätzen in Stadien. gag
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen