: Karikatur als Übeljournalismus
■ Zur Karikatur „Sabine Uhls Alpträume“ v. 21.10.
Wir leben in einem Land der Pressefreiheit und das ist gut so. Guter Journalismus informiert in sachlicher und korrekter Recherche. Schlechter Journalismus kann diffamieren und verletzen.
Die Art und Weise, wie hier eine Frau und Senatorin für Arbeit und Frauen durch Journalismus in übelster Form nicht nur verletzt, sondern auch diffamiert wird, macht nicht nur die MitarbeiterInnen und Mitarbeiter der Behörde Senator für Arbeit und Frauen betroffen, sondern sicherlich auch viele Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt. Wir jedenfalls schäman uns für Journalismus in dieser Form.
Sonja Hannemann, Personalratsvorsitzende Sen. f. Arbeit u. Frauen
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen