■ Kambodscha: Ausweg gesucht
Peking/Phnom Penh (dpa) – In Peking verhandelten am gestrigen Donnerstag Vertreter der vier kambodschanischen Konfliktparteien, der UNO-Truppen (UNTAC) und Repräsentanten der Pariser Friedenskonferenz. Gesucht wird ein Kompromiß über den umstrittenen Plan zur Abhaltung von Parlaments- und Präsidentenwahlen. Das Treffen wurde vom Präsidenten des Obersten Nationalrats (SNC) von Kambodscha, Ex-König Norodom Sihanuk, geleitet. Die Wahlen sollen Ende Mai unter UNO-Überwachung stattfinden. Wie UNTAC- Chef Yakushi Akashi in Peking sagte, hält sie an ihrem Terminplan für die Wahlen fest. Ein UNO- Sprecher erklärte in Phnom Penh, wenn die Roten Khmer ihre ablehnende Haltung ändern sollten, werde die UNO versuchen, ihr die Teilnahme noch zu ermöglichen.
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