■ KÜRZUNGEN: »Öffentliche Bettelei« für Bildungsausgaben
Berlin. Mit klappernden Sparbüchsen demonstrierten am Montag abend mehrere hundert Kinder, Lehrer und Erzieher auf dem Kurfürstendamm gegen Kürzungen im Bildungswesen. Die GEW hatte zu der »öffentlichen Bettelei« aufgerufen, um auf die Mißstände im Erziehungsbereich aufmerksam zu machen. Schon heute fehle Kindergärten das Geld für Malpapier, dürften in den Schulen keine Bücher mehr übereignet werden und würden Essenszuschüsse gestrichen, sagte der GEW-Vorsitzende Laube bei der Abschlußkundgebung vor dem Sitz des Finanzsenators. Der Senat müsse seine Prioritäten bei der Haushaltssanierung korrigieren. Jede Mark, die bei Kindern und Jugendlichen gespart werde, führe zu Folgekosten in doppelter und dreifacher Höhe.
GESCHICHTE
Umverteilung gegen rechts
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