piwik no script img

Justizsenatorin sauer

■ Bonn soll für DDR-Verfahren mit zahlen

Die Berliner Justizsenatorin Lore Maria Peschel-Gutzeit hat die Bundesregierung aufgefordert, sich an den Kosten zur strafrechtlichen Aufarbeitung von DDR-Unrecht zu beteiligen. „Mit Befremden“ habe die Senatorin zur Kenntnis genommen, daß das Bundesfinanzministerium eine Beteiligung an „dieser nationalen Aufgabe“ offenbar abgelehnt habe, erklärte Justizsprecherin Uta Fölster gestern. Aus einem erst jetzt richtig zugeleiteten Schreiben des Bundesjustizministeriums vom 20. Februar ergebe sich, daß der Bund nicht bereit sei, neben den einzelnen Bundesländern die Hälfte der notwendigen Kosten für die Eröffnung neuer Strafkammern beim Landgericht Berlin zu übernehmen, sagte Frau Fölster. Diese Weigerung sei um so unverständlicher, als die Justizminister und die Ministerpräsidenten in Ost und West dem Land Berlin jeweils ihre Unterstützung zugesagt hätten. AP

Nur noch 460 – dann sind wir 50.000

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen