: Jusos für Wippermann
„Warum hat der Faschismusforscher Wolfgang Wippermann noch keine Stelle?“ fragt die Hochschulgruppe der Jusos in einem offenen Brief an die Wissenschaftssenatorin Barbara Riedmüller. Obwohl der renommierte Forscher auf Platz eins einer Bewerbungsliste stand, hatte Riedmüllers Vorgänger Turner ihn nicht berufen. Zur Zeit arbeitet Wippermann im Rahmen eines sechsmonatigen Werkvertrags den Stand der Faschismusforschung an der Freien Universität auf. Nun hat er einen Ruf in die USA erhalten. Wenn Wippermann geht, dann liegt die interdisziplinäre Faschismusforschung an der FU endgültig darnieder, fürchten die StudentInnen.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen