piwik no script img

Julius Hackethal muß blechen

„Wer als Kassenarzt nicht betrügt, macht Pleite.“ Oder: „Wenn Sie einen Urologen sehen, laufen Sie schnell davon.“ Das Berufsgericht für Heilberufe warf dem umstrittenen Krebsarzt daraufhin vor, er habe das Vertrauen von Patienten mißbraucht und sie verunsichert. Seine Kollegen brachte er mit einer „bewußt aggressiven Wortwahl“ in Verruf und schmähte zum Beispiel Chirurgen als „Aggressionstriebtäter“. Nun blüht ihm eine Geldbuße in Höhe von 10.000 Mark. Unbeirrt kündigte er Berufung gegen das Urteil an. „Ich hoffe fast, daß ich noch mal verurteilt werde, weil ich dann zum Bundesverfassungsgericht gehen werde“, sagte der 71jährige vor Journalisten. Foto: Reuter

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen