piwik no script img

Jugoslawin angezündet

Wegen Mordes sitzen zwei arbeitslose Deutsche im Alter von 21 und 29 Jahren vor Gericht. Die beiden sollen eine 22jährige Jugoslawin mit Benzin übergossen und dann angezündet haben. Nach eigener Aussage hatte sich der Ältere in seiner Wohnung in Oberschöneweide am 21. Januar von Landsleuten der jungen Frau bedroht gefühlt, die er kurz zuvor kennengelernt hatte. In der Annahme, daß die Jugoslawen gegen ihn gewalttätig würden, wollte er von der Frau Einzelheiten wissen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, daß die Angeklagten zunächst den Oberkörper ihres Opfers entkleideten und ihm die Haare abschnitten. Als diese Quälereien nicht die erwünschten Angaben herauspreßten, hätten sie die Frau angezündet.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen