: Jugendkulturzentrum in Mitte eröffnet
Einen neuen Treffpunkt für Jugendliche hat der Staatssekretär der Senatsjugendverwaltung, Klaus Löhe, am Dienstag in der Chausseestraße in Mitte eröffnet. Auf 855 Quadratmeter sind mehrere Einzelprojekte untergebracht. Der Klub wendet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren aus allen Bezirken Berlins. Bis jetzt hat dieses „Jugendverbundprojekt“ noch keinen Namen. Löhe forderte deshalb alle Jugendlichen auf, selbst Vorschläge einzureichen. Der Treffpunkt sei nicht nur für die Jugendlichen im Ostteil der Stadt gedacht, betonte Löhe. Ein Ziel des Projekts sei, die Mauer in den Köpfen abzubauen. Bereits vor Öffnung des Klubs gab es einen Brandanschlag von Jugendlichen auf die Räume des für Gespräche und Hilfe zuständige Projekt „Connections“.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen