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Jede zweite blühte

Jede zweite blühte

Die Blütenfröste während der kalten Nächte im April und Mai haben im Alten Land, dem größten deutschen Obstanbaugebiet, etwa 50 Prozent der Ernte vernichtet. Wie ein Sprecher des Obstbauversuchsringes Altes Land am Dienstag in Jork (Kreis Stade) sagte, betragen die Einbußen bei den frühen Sorten der Süßkirschen sogar mehr als die Hälfte des zu erwartenden Ertrags. Von einem Totalausfall könne allerdings nicht gesprochen werden. Sauerkirschen spielten für das Alte Land ohnehin keine besondere Rolle.

Bei den Äpfeln, mit 80 Prozent die Hauptfrucht an der Niederelbe, reichen die Ausfälle vor allem bei Boskop an 50 Prozent und mehr heran. Für Erdbeeren erwarten die Altländer Bauern nur wenige Einbußen, doch die Ernte beginne erst Ende Juni und damit so spät wie noch nie. dpa