: Jede zweite blühte
Jede zweite blühte
Die Blütenfröste während der kalten Nächte im April und Mai haben im Alten Land, dem größten deutschen Obstanbaugebiet, etwa 50 Prozent der Ernte vernichtet. Wie ein Sprecher des Obstbauversuchsringes Altes Land am Dienstag in Jork (Kreis Stade) sagte, betragen die Einbußen bei den frühen Sorten der Süßkirschen sogar mehr als die Hälfte des zu erwartenden Ertrags. Von einem Totalausfall könne allerdings nicht gesprochen werden. Sauerkirschen spielten für das Alte Land ohnehin keine besondere Rolle.
Bei den Äpfeln, mit 80 Prozent die Hauptfrucht an der Niederelbe, reichen die Ausfälle vor allem bei Boskop an 50 Prozent und mehr heran. Für Erdbeeren erwarten die Altländer Bauern nur wenige Einbußen, doch die Ernte beginne erst Ende Juni und damit so spät wie noch nie. dpa
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen